Ein Hoch auf die Pressefreiheit:
Eindrücke aus Perugia (#IJF26)
Wenn wir uns beim Empfang der Hannah-Arendt-Initiative beim #IJF26 in Perugia getroffen haben, ist es umso schöner, Sie hier wiederzusehen. Falls nicht – kein Problem. Hier finden Sie die wichtigsten Erkenntnisse und Informationen zu weiteren Veranstaltungen der Netzwerkpartner beim #IFJ26.
Um Schutz, Resilienz und Freiheit von Medienschaffenden dreht sich die Arbeit der Hannah-Arendt-Initiative weltweit. Was dies konkret bedeutet, veranschaulichten Projekt-Spotlights beim gemeinsam von der Koordinierungsstelle mit den vier Netzwerkpartnern DW Akademie, ECPMF, JX Fund und MiCT organisierten Empfangs in Perugia am 15. April 2026.
Während wir die am Abend geteilten Botschaften für Sie festgehalten haben, können wir die entspannte Atmosphäre des Abends oder eines der Getränke, die den rund 80 Gästen auf der Dachterrasse serviert wurden, leider nicht nachträglich übermitteln.
Vor dem Hintergrund einer wachsenden Exil-Community in Costa Rica ist für Hernández der Hub der DW Akademie dort weit mehr als eine Fortbildungsstätte.
Dass journalistische Resilienz in langanhaltenden Krisen kontinuierliche Unterstützung braucht, die über akute Nothilfe hinausgeht und sich an wechselnde Situationen anpassen muss, machte Rana Akabani deutlich. Sie ist Leiterin des MiCT-Schutzprogramms für Westasien und Nordafrika sowie Co-Direktorin der North Africa Media Academy (NAMA). Anhand von Beispielen aus dem Gazastreifen, dem Libanon, Libyen und weiteren Konfliktregionen schilderte sie die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen vieler Journalistinnen und Journalisten, etwa in Flüchtlingslagern oder unter ständiger Evakuierungsgefahr.
Oksana Brovko, Geschäftsführerin der Ukrainian Association of Press Publishers (UAPP) – ein Partner des ECPMF-Programms Voices of Ukraine – sprach über die Notwendigkeit, Sicherheits- und Versicherungssysteme in Kriegszeiten institutionell zu verankern. So soll Resilienz langfristig ermöglicht werden. Brovko erinnerte daran, dass es vor dem russischen Angriffskrieg keine speziellen Versicherungsangebote für Journalistinnen in der Ukraine gegeben habe.